Allgemeines
Das ZACG baut auf den wissenschaftlichen Expertisen der Universität Dortmund und des MPI Dortmund auf. Wissenschaftliche Partner des ZACG sind die Arbeitsgruppen von Professor Christof M. Niemeyer, Professor Andreas Schmid und Professor Roland Winter der Universität Dortmund sowie Professor Herbert Waldmann des MPI.
Im Mittelpunkt der Entwicklung innerhalb des ZACG stehen die zielgerichtete Synthese niedermolekularer Verbindungen, deren Systematisierung in Substanzbibliotheken und Weiterentwicklung zu innovativen Wirkstoffkandidaten.
Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung neuer potentieller Antibiotika, die gezielter die Schutzmechanismen und Signalpfade schädlicher Mikroorganismen angreifen.
Ferner entwickelt ein Teilprojekt des ZACG neue Biokatalysatoren aus einer Kombination aus DNA-Nukleotiden und Proteinen zur Synthesevereinfachung. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Redox-Enzyme gelegt, die durch Konjugation mit DNA-Oligomeren zu Biokatalysatoren modifiziert werden.
Einen weiteren Focus legt das ZACG auf die Entwicklung adressierbarer micro- und nano-Arrays durch neue Lithographietechniken und DNA-nano-Scaffolding. Diese sollen die Wechselwirkungen zwischen Wirkstoff und Zelle direkt in der Zelle messen.
Ein weiteres ZACG Teilprojekt beschäftigt sich daher mit Membran- und Lösemitteleigenschaften auf die Proteinfaltung und –aggregation. Durch das Verständnis für Faltungsmechanismen und –ursachen ist die Entwicklung neuer Wirkstoffe möglich, die Fehlfaltungen verhindern oder gar rückgängig machen können.
Ein anderes Teilprojekt des ZACG befasst sich mit der zielgerichteten Medikamentenentwicklung mithilfe von Substanzbibliotheken. Die Entwicklung neuer Medikamente erfordert systematische Untersuchungen auf die biologische Wirksamkeit. Dabei werden wirksame Strukturen aus Substanzbibliotheken identifiziert.







